|
Behandlungsschwerpunkte Neuraltherapie Diese von den Gebrüder Huneke Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt Therapie ist eine der wichtigsten Therapieformen in der Naturheilpraxis. Die Neuraltherapie sieht den menschlichen Körper als allgegenwärtige Synapse. Selbst der kleinste Reiz im oder am Körper wird mit einer Reaktion aller Systeme des Körpers beantwortet. Jede in ihrer Funktion gestörte Zelle des Körpers kann so zum »Störfeld« werden und weitere Bereiche des Körpers schwächen. Die Injekt ion unterschiedlicher Substanzen hilft dem Körper, das Problem zu beheben; die Krankheitsursache wird ausgeschaltet. Mitunter kommt es zum »Sekundenphänomen« – Heilung sofort beim Zeitpunkt der Injektion. Die Neuraltherapie wird eingesetzt zur hormonellen und vegetativen Regulation und zur örtlichen Behandlung von Schmerzpunkten, Beschwerden im Wirbelsäulenbereich, Arthrose, Arthritis, Schulter- Arm-Syndrom und Epikondylitis (Tennisellbogen).
Narbenbehandlung Sowohl der lymphattische wie auch der energetische Fluss (Meridian) werden durch Narben nachhaltig gestört. Dies kann unmittelbar zu Beschwerden im Narbenbereich führen. Es kann aber auch zu Problemverlagerungen kommen. Beschwerden äußern sich an ganz anderen Stelle, die keine erkennbaren Ursachen haben. Löst man diese Blockaden der Narbe, kann die Energie wieder ungehindert fließen, alle nachgeschalteten Körperregionen werden mit ausreichender Energie versorgt und können so ihre normale Funktion fortführen. Indikationen: - Narben, die schmerzhaft, wetterfühlig oder taub sind - Rötlich-bläulich verfärbte Narben - Verdickte, verklebte, verhärtete Narben oder solche, die Einziehungen aufweisen
Schädelakupunktur YNSA steht für Yamamoto New Scalp Acupuncture (Yamamoto Neue Schädelakupunktur) und ist ein eigenständiges Therapieverfahren. YNSA wurde von dem japanischen Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto in den 60er Jahren entwickelt. YNSA arbeitet über Somatotope vornehmlich am Schädel. Den einzelnen Zonen der Somatotope werden Verbindungen zu Körperregionen, Körperfunktionen und Meridianen der chinesischen Akupunktur zugeordnet. Die zu nadelnden Punkte werden durch Palpation, Bauch- und Halsdiagnostik ermittelt. Die Palette der Indikationen umfasst vor allem Schmerztherapie und neurologische Erkrankungen.
Trigger-Akupunktur-Technik Es ist in den letzten Jahren klar geworden, dass viele Schmerzen in den Muskeln entstehen. Oft ist eine Überbelastung oder ein Unfall die Ursache, manchmal entwickeln sich die Schmerzen schleichend und die Ursachen sind nicht direkt bekannt. Hat sich ein Triggerpunkt gebildet, kann dieser vielfältige Beschwerden auslösen: Rückenschmerzen, Schulterarmschmerzen, ausstrahlende Arm- und Beinschmerzen, Kopf- und Gelenkschmerzen, Sehnenansatzreizungen usw. Zur Therapie dieser Schmerzpunkte wird mit einer dünnen Akupunkturnadel ganz präzise in den Triggerpunkt gestochen, welcher für die aktuellen Beschwerden verantwortlich ist. Dadurch werden Verkrampfungen gelöst, die lokale Durchblutungss ituation verbessert und die lokalen Entzündungsreaktionen gesenkt.
Phonophorese Phonophorese, auch Tonpunktur genannt, ist das Anwenden von Schwingungen, die mit Stimmgabeln auf Muskeln, Knochen, Organe, Chakren und unterschiedliche Körperzonen übertragen werden. Hierbei wird die Stimmgabel auf bestim mte Punkte (meist Akupunkturpunkte und Meridiane) gesetzt. Die Resonanz der Schwingungen harmonisiert und stärkt das Energiesystem und regt so die Selbstheilungskräfte an. Die im Körper spürbare Vibration des Stimmtones bewirkt – oft gleich nach dem Aufsetzen der Stimmgabel – ein angenehmes Wohlempfinden. Wird der Schaft der Stimmgabel auf das Brustbein gehalten, ist oft ein befreiendes Durchatmen die erste Reaktion. Heilkundige wenden die Stimmgabel-Tonpunktur alternativ zur Nadel-Akupunktur an; z.B. bei Kindern oder bei Angst vor Nadelstichen. Zudem »finden« die sanften Vibrationen ihren Weg, auch wenn der Akupunkturpunkt nicht ganz genau getroffen wurde.
Ausleitende Verfahren In der Praxis ist die Schröpfkopfbehandlung der leichteste Zugang zum gestörten Gleichgewicht des Organismus. Wenn man eine gezielte Schröpftherapie an den Schröpforten durchführt, verschwinden oft mit einem Schlage viele spezielle Leiden. An den Wirbelsäulensegmenten entspringen Nervenfasern, die nicht nur zu einzelnen Organen ziehen, sondern auch zu bestimmten Hautarealen (Headsche Zonen). Über die Behandlung dieser Hautzonen, die in der Wirbelsäule denselben Ursprung haben, lassen sich auch rückgekoppelt Wirkungen auf die verknüpften Organe erzielen. Außerdem lassen sich die Wirkungen der Schröpfbehandlung auch mit den Funktionsmechanismen der Reflexzonen oder der Akupunkturpunkte am Rücken erklären.
Baunscheidt-Therapie Das Baunscheidtverfahren ist eine großf lächige Hautreiztherapie, die durch Sticheln und anschließendes Einreiben mit einer speziellen Paste oder einem Öl eine starke Hautreaktion verursacht. Es gehört zu den »Pustulantien«, d.h. Hautreizmethoden, die einen künstlichen Hautausschlag bewirken und seit alters in der Medizin verwendet wurden. lndikationen des Baunscheidtverfahren: »Das Baunscheidtverfahren fragt eigentlich nicht nach dem Namen der Krankheit,« wie Carl Baunscheidt sagte, »sondern geht davon aus, daß etwas Störendes aus dem Organismus wieder herausgehört«. Sehr gute Erfolge werden heute bei folgenden Hauptindikationen erzielt: - Schmerzen durch degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates - Allgemeine Infektanfälligkeit und chronische Infekte - Akute und chronische Entzündungen (z.B. chron. Harnwegsinfekte im Bauchbereich bei Reizmagen (»nervöse Gastritis«), Magenschwäche, exkretorische Pankreasschwäche, chron. Obstipation, Reizkolon, etc.) - psychische Erkrankungen
Spagyrik Die spagyrischen Arzneimittel werden zur Behandlung vieler akuter vor allem jedoch chronischer Beschwerden eingesetzt. Sie verbinden die Vorteile der Phytotherapie mit denen der klassischen Homöopathie. Diese Komplexmittel bestehend aus Heilpflanzen, Metallen und Mineralien werden individuell ausgewählt und an das Beschwerdebild des Patienten genau angepasst.
Phytotherapie Die Pflanzenheilkunde gehört zu den großen und altbewährten Säulen der Naturheilkunde und ist auch ein essentieller Bestandteil der Lehre und der Therapie Sebastian Kneipps. In der Therapie arbeiten wir mit den wirksamen Bestandteilen der Pflanzen und den Zubereitungen daraus (Extrakte, Pulver, Tinkturen etc.). Wirbelsäulentherapie nach Dorn Die Dorn-Methode ist eine vom Allgäuer Volksheiler Dieter Dorn um 1975 entwickelte komplementärmedizinische manuelle Methode, die auch Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einbezieht. Bewegungsmangel und Fehlbelastungen führen zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens, sie sind Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. In der Dorn-Therapie werden verschobene Wirbel ertastet und mit gezieltem Druck des Therapeuten zusammen mit der Eigenbewegung des Patienten wieder in die richtige Position gebracht. Die Technik ist überaus wirksam, denn sie nimmt mit der Wirbelkorrektur über reflexzonenartige Effekte auch Einfluss auf die inneren Organe, die Meridiane und die Psyche. Anwendungsgebiete: - Ischialgien - HWS-Syndrom - Beschwerden im Ledenwirbelsäulenbereich - Beschwerden im Brustwirbelsäulenbereich mit Auswirkungen wie z.B. taube Fingerspitzen oder eingeschlafenen Händen - Migräne - Tinnitus - Skoliosen der Wirbelsäule - Blockierungen einzelner Wirbel - Beinlängenunterschiede (Beckenschiefstand)
|





